Damit Wunder entstehen können…

…muss man manchmal andere Wege einschlagen.

Wie einige von euch wissen, zumindest die die uns kennen und meinen Blog verfolgen, haben wir seit über einem Jahr einen bislang unerfüllten Kinderwunsch. Ich habe schon einmal darüber geschrieben und es ist mir bislang immernoch ein Herzensthema.
Seit Anfang 2016 nehme ich keine Pille mehr und einige Monate später kam der Kinderwunsch in uns auf. Nun mache ich seit 12 Zyklen „NFP“ – habe lange Zeit meinen Zyklus beobachtet und habe mich diversen Untersuchungen unterzogen, allerdings ohne Erfolg.
Ich möchte jetzt nicht lesen, dass ich mich doch nicht so versteifen soll, wisst ihr, die Psyche spielt sicherlich eine sehr große Rolle, allerdings habe ich schon mehrfach gesehen dass auch Frauen die sich bis auf das kleinste Detail verrückt gemacht haben, binnen weniger Monate schwanger geworden sind. Man hört zwar immer wieder von den ganzen Geschichten, das Frauen die das Thema für sich beenden dann plötzlich schwanger geworden sind .. aber ich bins leid. Ich möchte sowas nicht mehr hören. Denn es fragt mich auch niemand, wieso und weshalb man sich eventuell einmal verrückt macht. Man kennt das Sprichwort, viele Köche verderben den Brei. Ungefähr so kann man sich meinen Ärzte-Marathon vorstellen.
Begonnen bei der PCO Diagnose, die sich im zuge eines Frauenarzt-Wechsels nicht bestätigt hat, über eine Hashimoto und Struma-Diagnose .. habe ich einiges durch. Bisweilen hat sich die Hashimoto und auch die Struma nicht bestätigt. Was natürlich toll ist, doch trotzdem kann mir niemand sagen, was ich meinem Körper gutes tun könnte.
Denn bis vor einigen Zyklen, konnte mir niemand erklären, wieso diese auf einmal ohne ersichtlichen Grund über 40 Tage gingen. Aber ich sei ja noch Jung und das würde ja noch alles werden. ;) Vielen Dank für diesen Ratschlag! Davon konnte ich mir leider aber auch nichts kaufen.

Nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem gerade Ich gesagt habe, jetzt ist Schluss!
Und so habe ich uns einen Termin in einem Kinderwunschzentrum vereinbart. Am kommenden Montag haben wir unseren Termin, auf den wir nun gute 1.5 Monate gewartet haben. Ich wollte nicht mehr von einem Arzt zum nächsten rennen müssen, ich möchte alles beisammen haben. Ich möchte beraten und ernst genommen werden in meinem Wunsch und meiner Sorge. Denn bislang haben mir sehr viele Menschen das Gefühl gegeben, ich dürfte mir keine Sorgen machen .. weil ich bin ja erst 25 Jahre alt.
Doch trotzdem ist es angebracht, es ist in Ordnung sich Sorgen zu machen. Denn die Sorge ist ganz unabhängig vom Alter. Aber das verstehen leider nicht viele.

Nun hoffen wir auf den Termin und bleiben gespannt was auf uns zukommt.
Wir blicken optimistisch nach vorne und genießen bis dahin einfach die Zeit miteinander. :)

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