Wenn sich etwas verändern muss

Kennt ihr diese Tage, in denen euch alles einholt und euch absolut überrollt?
Kennt ihr diese Tage, in denen Ihr einfach die Bettdecke über den Kopf ziehen möchtet?
Oder kennt ihr diese Tage, in denen die Welt einfach nur gegen einen spielt?

Ich kenne diese Tage und sie überrollen mich.
Oft frage ich mich, soll es das gewesen sein? Bleibe ich auf ewig Krank oder schaffe ich es, etwas zu verändern? Schaffe ich es, dass ich mich in mir selbst wieder wohl fühlen kann?
All diese Fragen die mich plagen, an Tagen wie diesen.

Letzte Woche hatte ich wieder einen Neurologen-Termin, bei diesen Terminen versuche ich immer so ehrlich wie nur möglich zu sein. Es macht auch nur Sinn, ehrlich dem Arzt gegenüber zu sein. Aber wer kennt das nicht; dass man ab und an mal flunkert.
Er hat mir ein neues Antidepressiva verschrieben und ich habe das Rezept immer  noch nicht in der Apotheke eingelöst. Es gibt etwas in mir, dass sich absolut dagegen streubt. Und ich schaffe es nicht über meinen Schatten zu springen, denn von meiner Grundstimmung her geht es mir gut. Nur dass ich eben alltägliche Aufgaben nicht hinbekomme. Es ist schon zu viel, mich dafür aufzuraffen. Er war der Meinung, dass ich das erste AD einfach zu früh abgesetzt habe. Ehrlich gesagt glaube ich das mittlerweile auch, allerdings habe ich dadurch 10 Kilo zugenommen. Und ich fühle mich absolut Ekelhaft in meiner Haut. Mal ganz davon abgesehen, dass meine Haut katastrophal ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Es muss sich etwas veränder.
Denn wie Henry Ford schon einst sagte:

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Und ich möchte nicht mehr das sein, was ich schon bin. Ich möchte körperlich wieder Fit sein, ich möchte strahlen, ich möchte glücklich sein. Ich frage mich, was so schwer daran ist, einfach gesünder zu essen…oder einfach mehr Sport zu treiben. Andere Menschen schaffen das doch auch, wieso schaffe ich es nicht? Wieso kann ich nicht einfach gesund sein? Wieso hat mich die Krankheit so fest im Griff? Und wieso habe ich das all‘ die Jahre so erfolgreich verdrängt?

Ich habe nun ein festes Ziel: Abnehmen.
Ja, das werdet Ihr hier sicher schon häufiger gelesen haben, aber nun muss sich endlich etwas verändern. Ab Morgen werde ich mir beim Bäcker nichts mehr kaufen. Ab Morgen werde ich mein Ersatz-Getränk mit auf die Arbeit nehmen, anstatt einer Mahlzeit. Dazu einen Apfel, das muss ausreichen.
Und am wichtigsten: Ich muss endlich eine Struktur in mein Leben bringen!
Heute werde ich mir den Tischkalender von odernichtoderdoch bestellen. Dort werde ich ab sofort feste Tage festlegen, was ich zu erledigen habe. Und nur wenn ich es geschafft habe, darf ich mich aufs Sofa fletzen. Ich muss endlich meinen inneren Schweinehund überwinden. Ich hoffe sehr, dass ich das schaffen kann.

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