Ich erträume mir die Welt..

Wer hätte gedacht, dass der erste Monat in diesem Jahr schon so schnell vorüber sein wird? Die Zeit vergeht wie im Flug und wir rennen eben dieser hinterher. Viel zu oft schaut man zurück, anstatt einfach nach vorne zu schauen. Wie so oft, erging es mir die letzten Tage auch wieder einmal so.. Hätte ich X und Y doch anders gemacht. Aber sind wir einmal ganz ehrlich zu uns, was bringt oder ändert es? Richtig erkannt, wir können die Vergangenheit nicht verändern. Es lag ganz allein an uns, das beste aus gewissen Situationen zu machen, mal etwas zu bereuen oder anders machen zu wollen erscheint mir jedoch als ganz normal. Es gehört dazu, ansonsten könnte man nicht dazu lernen. Und genau das macht einen Menschen doch aus?
Niemand ist Perfekt und von niemandem kann man Hochleistung erwarten. Wir werden immer wieder einbrechen, der eine mehr – der andere weniger. Und doch verurteilen wir uns selbst, gleichzeitig aber auch die Welt um uns herum. Und oft legt man sich es eben, wie man es am besten braucht. Es ist einfach, anstatt einen Konflikt einzugehen. Es wäre ja mit Arbeit verbunden. Doch genau das ist die Kunst!

Viel zu oft bin ich gefallen, habe vermieden und erfolgreich verdrängt.
Ehrlich gesagt, ist dass die einfachste Methode durch sein Leben zu kommen. Was mir nicht gesagt wurde, es holt einen immer wieder ein. Und dann meist noch schlimmer als es vorher gewesen ist. Wenn mir jemand davon berichtet hätte, wer weiß ob ich nicht vieles schon von Anfang an anders gemacht hätte?! Aber wer weiß, wofür mein Weg gut gewesen ist. Ich kann nicht behaupten, dass ich wirklich lange meinen Weg verloren hätte, ich habe lediglich ein paar Umwege gemacht. Und diese waren teilweise einfach nötig um wieder auf den eigentlichen Weg zurück zu kommen!

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Quelle: Odernichtoderdoch.de

Manchmal muss man auch erst die falschen Wege einschlagen um herauszufinden was man wirklich möchte. Lange habe ich davon geträumt, einmal erwachsen zu werden. Früher konnte ich mir dies nicht vorstellen, es war so weit weg. Es war nicht greifbar. Es fühlte sich an, als wäre ich in meinem Käfig gefangen, den ich selbst um mich errichtet hatte. Und einige Menschen während meiner Jugend bewiesen mir, dass es doch viel besser sei sich in eben diesen zurück zu ziehen. Ich konnte so nicht verletzt werden, ich musste nicht eingestehen, dass ich Probleme mit mir selbst hatte.
Es gab nur wenige Außnahmen, in denen ich meine Tür zu mir öffnete.
Und auch heute, fällt es mir noch sehr schwer manchen Menschen gegenüber ehrlich zu sein, was mein inneres betrifft. Ich möchte mich nicht rechtfertigen müssen, für den wer ich bin. Ich habe mir meine Welt erträumt und möchte versuchen gewisse Wünsche und Träume in die Realität umzusetzen, auch wenn das bedeutet, sich die Hände schmutzig zu machen. Als kleines Kind hat man sich darüber keinerlei Gedanken gemacht, man hat es einfach gemacht! Wieso nicht auch weiterhin so unbeschwert durch die Welt gehen? Eigentlich blockiert man sich nur selbst und macht sich damit das Leben unnötig schwer. Man denkt viel zu sehr über andere Menschen nach, wie man wohl wirkt, wie man ankommt. Obwohl einem das Grundlegend eigentlich egal sein sollte, gibt es wenige Menschen, die das auch wirklich so können.

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